"You’re not a doktor, mr. guttenberg, you just have internet access"
wer bisher keine zeit hatte, sich gunter duecks hervorragenden re:publica vortrag anzusehen oder den dazugehörigen essay zu lesen, sollte es vielleicht einmal mit  teresa maria bückers (oder @fraeulein_tessa) blog post versuchen. dies richtet sich besonders an alle die eine lehrende funktion einnehmen, aber auch an schüler und generell am thema bildung interessierte.
dueck befasst sich mit den gesellschaftlichen auswirkungen der zunehmend digitalisierten welt. zentraler aspekt ist dabei die wissensbildung bzw. erziehung der zukünftigen generation: welche inhalte soll schule vermitteln, auf was für eine welt soll sie vorbereiten, und was bedeutet ‘lernen’ überhaupt?
denn: “was können Sie einem menschen noch sagen, der zwei stunden gesurft hat?” einen ehemaligen chef (jenseits der 50), der sich seines unfassenden fussballdatenwissens rühmte, faszinierte stets dass ich wissenslücken noch im gespräch mit google schliessen konnte ohne den gesprächsfaden zu verlieren. hier prallten zwei welten aufeinander: die eine, in der fakten auswendig gelernt werden um sie jederzeit abrufen zu können, und die andere, in der man stattdessen mutitaskend das netz um fakten bemüht sowie gespräche führt. ‘man muss nur wissen wo man etwas nachschlagen kann’ ist eigentlich schon überholt, denn selbst das kann man googlen.
reines fakten-basiertes wissen wird immer omnipräsener, daher fordert dueck in der bildungsfrage nicht mehr bloße wissenvermittlung zu betreiben, sondern das hauptaugenmerk auf die persönlichkeitsbildung zu richten- also die kultivierung des EQs. wie dies am besten umgesetzt wird, darin sehe ich eine zentrale frage für die zukunft der bildung, denn “das bloße abspulen von wissen ist keine kunst”. wahrscheinlich hatte der- oder diejenige bloß zugang zum internet.

"You’re not a doktor, mr. guttenberg, you just have internet access"

wer bisher keine zeit hatte, sich gunter duecks hervorragenden re:publica vortrag anzusehen oder den dazugehörigen essay zu lesen, sollte es vielleicht einmal mit  teresa maria bückers (oder @fraeulein_tessa) blog post versuchen. dies richtet sich besonders an alle die eine lehrende funktion einnehmen, aber auch an schüler und generell am thema bildung interessierte.

dueck befasst sich mit den gesellschaftlichen auswirkungen der zunehmend digitalisierten welt. zentraler aspekt ist dabei die wissensbildung bzw. erziehung der zukünftigen generation: welche inhalte soll schule vermitteln, auf was für eine welt soll sie vorbereiten, und was bedeutet ‘lernen’ überhaupt?

denn: “was können Sie einem menschen noch sagen, der zwei stunden gesurft hat?” einen ehemaligen chef (jenseits der 50), der sich seines unfassenden fussballdatenwissens rühmte, faszinierte stets dass ich wissenslücken noch im gespräch mit google schliessen konnte ohne den gesprächsfaden zu verlieren. hier prallten zwei welten aufeinander: die eine, in der fakten auswendig gelernt werden um sie jederzeit abrufen zu können, und die andere, in der man stattdessen mutitaskend das netz um fakten bemüht sowie gespräche führt. ‘man muss nur wissen wo man etwas nachschlagen kann’ ist eigentlich schon überholt, denn selbst das kann man googlen.

reines fakten-basiertes wissen wird immer omnipräsener, daher fordert dueck in der bildungsfrage nicht mehr bloße wissenvermittlung zu betreiben, sondern das hauptaugenmerk auf die persönlichkeitsbildung zu richten- also die kultivierung des EQs. wie dies am besten umgesetzt wird, darin sehe ich eine zentrale frage für die zukunft der bildung, denn “das bloße abspulen von wissen ist keine kunst”. wahrscheinlich hatte der- oder diejenige bloß zugang zum internet.